Fachschule - Schwerpunkte

Schwerpunkte der Fachschule Bautechnik - konstruktiver Holzbau

Die 4-jährige Fachschule für Bautechnik in Krems bietet den in Niederösterreich einzigartigen Schwerpunkt "Konstruktiver Holzbau".

Allgemein liegt der Schwerpunkt der Fachschule für Bautechnik im Erwerb von praktischen Fähigkeiten.

Der Theorieunterricht vermittelt eine solide bautechnische Grundausbildung, inklusive CAD-gestütztes Zeichnen und weiterer praktischer Einsatz der EDV (Ausschreibung, Abrechnung, Kalkulation etc.). 

Im baupraktischen Unterricht am schuleigenen Bauhof und auf Außenbaustellen als Zimmerer, Maurer, Betonbauer und in allen mit Bauarbeiten zusammenhängenden handwerklichen Tätigkeiten wie Dachdecker, Spengler, Fliesenleger, Estriche, Abdichtungen, Wärmedämmungen, usw. 

Die Absolventen/innen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Planung, Ausführung und Untersuchung von Bauwerken (bauliche Anlagen und Gebäude) zu übernehmen. Kernbereiche der bautechnischen Ausbildung sind Baukonstruktion, Tiefbau, Statik des Stahlbeton-, Stahl- und Holzbaus, Bauphysik und Bauchemie, Vermessungswesen, Baubetrieb, Bauinformatik und CAD. 

Primäre Ziele der Ausbildung:     

  • die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion, bautechnischem Praktikum und Baulaboratorium sowie durch praxisbezogene Projektarbeiten zu erreichen;     
  • ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion, Errichtung und Ausstattung von Bauwerken durch den begleitenden Theorieunterricht sicher zu stellen,     
  • eine angemessene allgemeine Bildung und eine betriebswirtschaftliche Grundausbildung zu vermitteln.

Profil der Fertigkeiten und Kompetenzen

fachliche Kompetenzen : 

Zu den von den Absolventen/innen der Fachschule für Bautechnik und Bauwirtschaft erworbenen technischen Kompetenzen zählen vor allem:     

  • die Befähigung zur Planungsmitarbeit und Konstruktion der Details von Bauvorhaben,     
  • die ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,     
  • die Überwachung der Bauaus- und -durchführung,     
  • die Koordination von Bauhaupt- und –nebengewerben auf der Baustelle einschließlich Qualitätssicherung,     
  • die Bedienung einschlägiger Bausoftware, CAD-Systeme und Vermessungsgeräte,     
  • die Entnahme und Untersuchung von Boden- und Baustoffproben,     
  • die Durchführung der erforderlichen Kontakte mit der Baubehörde und Kunden.

 fachübergreifende Kompetenzen:

Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sind die Absolventen/innen der Fachschule für Bautechnik und Bauwirtschaft insbesondere befähigt:     

  • praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,     
  • Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,     
  • sich in den für die Bauwirtschaft relevanten Bereichen selbständig weiterzubilden sowie     
  • mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, einfache Dokumentationen zu verfassen und auch englischsprachige Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.