Kurz vor dem Beginn der Osterferien lud Erasmus+ zu einem eTwinning-Vernetzungstreffen in die steirische Hauptstadt. Unter 55 Lehrkräften aus insgesamt 13 Ländern war durch Mag. Britta Windischberger auch die HTL Krems darunter vertreten. Bei frühlingshaftem Wetter und spannenden Aktivitäten in Graz wurden der internationale Austausch gefördert und Kontakte zu zukünftigen Partnerschulen im Ausland geknüpft. Da der Schwerpunkt dieses Seminars am Fremdsprachenunterricht lag, wurde außerdem die Möglichkeit geboten, das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarates zu besuchen sowie den Grundstein für ein internationales eTwinning-Projekt zu legen und damit den Fremdsprachenunterricht an der HTL Krems internationaler und lebendiger zu machen.
64 Schüler:innen der vierten Klassen der Bautechnik-Abteilung besuchten am 7. April die in Europa größte Baumaschinenmesse „BAUMA“ in München. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 600.000m² präsentieren sich sämtliche Anbieter von Maschinen und Fahrzeugen für das Bauwesen und den Bergbau.
Neben geführten Informationsveranstaltungen bei den Firmen DOKA und KOBELCO konnten sich die Schüler:innen einen guten Überblick über die Neuerungen im Bereich der Baumaschinen und Verfahrenstechnik machen.
Anfang April lud die WKO in die Drinkweldergasse 14 zu einem Stationenbetrieb ein. Alle vierten Klassen aus Krems waren vor Ort und „bezwangen“ folgende Stationen: Steuerberater Astoria, Volksbank, Gründerservice der WKO NÖ und Carrera-Bahn. Als Belohnung und zur Erfrischung gab es nach jeder Station ein „Schmex-Kola“.
Das Ziel der Veranstaltung ist es, den Jugendlichen eine eigene Unternehmensgründung schmackhaft zu machen.
Benedikt Pumhössl aus der 5XHBT hat unsere Schule am Fremdsprachenwettbewerb in St. Pölten vertreten und sich mit den besten ein bis zwei Schüler:innen aller HTLs aus Niederösterreich gemessen. Wir bedanken uns für das Engagement und gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Sprachenevent!
Im März fanden in der IT-Abteilung die Präsentationen der Projekte und Diplomarbeiten statt.
Im passenden Rahmen der Karl Landsteiner Universität hatten die 4. und 5. Jahrgänge aus Krems die Möglichkeit, ihre Arbeiten in Form eines Stationenbetriebs interessierten Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern vorzustellen. Manche gaben zusätzlich in Form von Vorträgen noch genauere und spannendere Einblicke in ihre Projekte und Diplomarbeiten.
Auch an unserem Standort in Zwettl fand ein „Project Day“ statt. In den Räumlichkeiten der WKO zeigten die Schüler:innen der 4CHIT und 5CHIT den Vertreter:innen der Wirtschaft, ihren Lehrer:innen und interessierten Kolleg:innen die Fortschritte und Ergebnisse ihrer Arbeiten.
Der Ausflug der 3. Klasse Medizininformatik führte die Schüler:innen zur Medizinischen Universität Wien, wo sie spannende Einblicke in Forschung und Lehre erhielten. Anschließend besuchten sie die Ottakringer Brauerei, erkundeten den Brauprozess und genossen (natürlich) keine Verkostung. Ein kalter, aber lehrreicher Tag!
51 Schüler:innen der 3AHBT und 3BHBT hatten während ihrer Wintersportwoche von 23. bis 28. März leider sehr durchwachsenes Wetter. Trotz Regen und Nebel kämpften sie sich brav durch und konnten unter erschwerten Bedingungen ihr Können beim Skifahren sowie Snowboarden unter Beweis stellen. Die zahlreichen Spieleabende in der Lobby, die Nutzung des Spa-Bereichs und die köstliche Verpflegung des Hotels „Kristall“ in Finkenberg entschädigten das schlechte Wetter.
Am 14.03.2025 konnten unsere Fachschüler:innen ihre finalen Prüfungen erfolgreich beenden. Nach der traditionellen Verabschiedung am Magistrat Krems erfolgte die Zeugnisverleihung bei bester Stimmung. Klassenvorständin Mag. Britta Windischberger entließ ihre Schützlinge mit einem launigen Rückblick über die gemeinsame Schulzeit.
Die Schulgemeinschaft der HTL Krems wünscht alles Gute für den weiteren Lebensweg und viel Erfolg mit der abgeschlossenen Ausbildung!
Krems, 20. Februar 2025 – Heute fand an der HTL Krems eine beeindruckende Bildungsmesse statt, die Schüler:innen der Jahrgänge 3 bis 5 die Möglichkeit bot, sich umfassend über ihre zukünftigen Bildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Insgesamt 18 Bildungseinrichtungen, darunter Fachhochschulen, Universitäten und das Bundesheer, präsentierten ihre Angebote und standen den Schülerinnen vom 3. bis zum 5. Jahrgang für Fragen zur Verfügung.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Jugendlichen wertvolle Einblicke in verschiedene Studienrichtungen und Berufsfelder. Besonders hervorgehoben wurde die Vielfalt der präsentierten Möglichkeiten, die von technischen Studiengängen bis hin zu sozialen und wirtschaftlichen Fachrichtungen reichten.
Die Organisatoren der HTL Krems zeigten sich zufrieden mit der Resonanz und betonten die Bedeutung solcher Messen für die berufliche Orientierung der Jugendlichen. „Es ist wichtig, dass unsere Schüler:innen frühzeitig die Gelegenheit bekommen, sich über ihre Zukunftsperspektiven zu informieren und direkte Kontakte zu knüpfen“, so Direktor Andreas Prinz.
Die Bildungsmesse an der HTL Krems hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wertvoll der direkte Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und Schüler:innen ist. Die positive Resonanz und das große Interesse lassen auf eine erfolgreiche Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Jahr hoffen.
Am 13. Februar 2025 besuchte die 3AHBGM im Rahmen einer Exkursion die ÖGK und das Landesklinikum in Zwettl.
David Polak, Leiter der Gesundheitskundenservicestelle in Zwettl, hat uns empfangen und über das System Sozialversicherung ÖGK aufgeklärt.
Der Dachverband der österreichischen Sozialversicherungsträger umfasst mehrere Institutionen: die ÖGK, die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS), die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und die Versicherungsanstalt für den öffentlichen Dienst, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB). Die ÖGK ist mit 7,5 Millionen Versicherten die größte Krankenversicherung Österreichs und bietet Schutz unabhängig vom Alter.
Die Sozialversicherung erbringt Leistungen im Wert von rund 18,8 Milliarden Euro jährlich, pro Tag hat die ÖGK 4.000 Voruntersuchungen, 290.000 E-Card-Steckungen und 135.000 Rezepte. Die größten Kostenbereiche sind ärztliche Behandlungen, Spitalsaufenthalte und Medikamente. Neben Geld- und Sachleistungen wird auch großer Wert auf Prävention gelegt, beispielsweise durch Vorsorgeuntersuchungen, den Mutter-Kind-Pass, Impfprogramme sowie betriebliche, schulische und kommunale Gesundheitsförderung.
Versicherungspflichtig sind unter anderem Lehrlinge, Arbeiter:innen, Personen im Angestelltenverhältnis, Pensionist:innen, Bezieher:innen von Arbeitslosengeld sowie deren Angehörige. Das österreichische Sozialversicherungssystem basiert auf Solidarität: Beiträge werden einkommensabhängig erhoben, und jeder/jede zahlt für alle. Zudem wird soziale Gerechtigkeit gewährleistet, indem keine Risikoprüfungen stattfinden, das System nicht gewinnorientiert arbeitet und allen Versicherten gleiche Leistungen zur Verfügung stehen.
Die Kosten medizinischer Behandlungen sind erheblich, etwa 120 € für ein CT, 170 € für eine Wurzelbehandlung, 880 € für eine Blinddarmoperation, 3800 € für eine „Gratis“-Zahnspange, 6100 € für ein Hüftgelenk, 9000 € für eine Geburt und 11.000 € für eine Herzklappenoperation.
Anschließend besuchte die Klasse das Landesklinikum in Zwettl, wo sie von Manfred Bauer, Leiter des Einkaufes und Materiallagers, begleitet wurden. Dort erhielt die 3AHBGM eine Führung durch verschiedene Abteilungen. Besonders interessant war das Labor, in dem Proben analysiert werden. Ebenso beeindruckend war die Waschstation für OP-Besteck, wo die hygienische Aufbereitung von medizinischen Instrumenten demonstriert wurde.
Das Landesklinikum Zwettl hat an einem Tag ca. 160 000 € Personalkosten, einen Verbrauch vom1 800 m³ Gas, was dem Verbrauch von rund 400 Haushalten entspricht. Der Wasserverbrauch von 100.000Liter und Strommengen mit ca. 14 600 KW am Tag, sprechen für die hohe Leistung des Landesklinikums. Jedoch sprechen die 2400 Kg Müll pro Tag für den hohen Verbrauch und Aufwand, der hier betrieben wird.
Weiterhin besichtigten die Schülerinnen und Schüler den Schockraum, in dem Notfälle behandelt werden, sowie den Besprechungsraum, in dem Ärzt:innen und Pflegekräfte ihre Fälle besprechen. Auch das Lager und das Medikamentendepot waren Teil der Führung, wodurch ein Eindruck von der logistischen Organisation des Krankenhauses vermittelt wurde. Besonders spannend war die OP-Schleuse, die den sterilen Bereich, wo im Jahr 5.000 Operationen durchgeführt werden von den übrigen Krankenhausabteilungen trennt.
Zusätzlich besichtigte die Klasse die Krankenhauskapelle, die einen Ort der Ruhe und Besinnung bietet. Ein weiteres Highlight war der Übungsraum für Pflegekräfte, in dem Pflegemaßnahmen praxisnah trainiert werden können.
Insgesamt war die Exkursion nach Zwettl eine spannende und lehrreiche Erfahrung. Wir konnten viele neue Eindrücke gewinnen und besser verstehen, wie das Gesundheitswesen in Österreich funktioniert.